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Barbie sitzt im Rollstuhl PDF Drucken E-Mail

BarbieSan Francisco. Die verrücktesten Ideen auf dem Spielzeugmarkt kommen oftmals aus den USA. Zum Beispiel die, eine Barbie in den Rollstuhl zu setzen, Puppen mit Down-Syndrom-Merkmalen auf den Markt zu bringen oder ihnen einen Blindenstock an die Hand zu geben. Obwohl: Darüber, dass diese Spielzeuge verrückt sind, lässt sich streiten.



Helga Parks, eine Deutsche, die in South Carolina lebt, verkauft sein zehn Jahren Puppen mit mandelförmigen Augen und leicht heraushängender Zunge – Down-Puppen. Kinder ohne Behinderung verlören durch sie die Angst vor den Down-Kindern, die wiederum empfinden sich selbst nicht mehr als unnormal und bekämen so mehr Selbstbewusstsein, meint die Puppenerfinderin. Ihre kleine Nichte, selbst ein Down-Kind, habe ihre „Downi“ geliebt.

„Special-Needs-Puppen“, so werden sie in den USA politisch korrekt genannt, haben aber nicht nur Fans: Manche Blogger im Internet halten sie für einen schlechten Scherz, Psychologen meinen, dass sie die Unterschiede zu nicht behinderten Kindern in der Wahrnehmung Behinderter erst recht betonen.


Foto: Focus AP

 



 

 
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Petra Roth – Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
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