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Metzger im Rolli fängt Bullen PDF Drucken E-Mail

MetzgerAmmerdorf. Klingt unglaublich, ist aber wirklich so passiert: Ein Metzger aus dem Örtchen Ammerndorf im bayerischen Landkreis Führt holt wie jeden dritten Montag im Monat ein Rind zum Schlachten ab. Bisher nichts Spektakuläres: Doch dann büxt Hansi, der Bulle auf dem Weg zur Schlachtbank, aus dem Transporter aus. Und der Metzger fängt das Tier – gut zwei Meter lang und 600 Kilo schwer – wieder ein. Obwohl er im Rolli sitzt! Fleischer Marcus Simon ist 40 Jahre alt, hat bei einem Unfall vor 24 Jahren sein rechtes Bein verloren.



Aus dem Rollstuhl heraus schlachtet er, zerlegt Rinder und Schweine, macht Wurst und Aufschnitt. Und fängt wild gewordene Bullen, was selbst für einen Mann, der nicht im Rolli sitzt, lebensgefährlich werden kann. Marcus Simon ist an diesem Montag nichts zu bremsen: Er verfolgt das Rindvieh, das aus seinem Transporter gesprungen ist, auf der Bundesstraße, bekommt Hilfe von einen Trucker, der seinen LKW querstellt und den Bullen dadurch stoppen kann. Doch die Jagd geht weiter: Hansi durchbricht eine Hecke, hetzt auf ein Grundstück. Simon im Rolli, einen Knüppel in der Hand, hinterher – durch Matsch, über Stock und Stein. Er alarmiert einen befreundeten Metzger, treibt das Tier dann in die Enge. Und fängt Hansi nach 20 Minuten Jagd ein. Seitdem nennen die Ammerndorfer Marcus Simon „El Toro“ oder „Bullenflüstrer“.

Lust auf die ganze Geschichte? www.spiegel.de

 

 Foto: Thomas Langer



 

 

 
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Petra Roth – Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
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